Kein Hofieren von Kriegsverbrechern!

Stellungnahme der Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland (KON-MED), 14.01.2026 Wir verurteilen den geplanten Besuch von Ahmad al-Shaara in Berlin entschieden. Wer einen Mann empfängt, der aus der Tradition dschihadistischer Gewalt stammt und bis heute für schwere Kriegsverbrechen verantwortlich ist, überschreitet eine politische und moralische Grenze. Ahmad al-Shaara, lange bekannt unter dem Kampfnamen „Jolani“, entstammt … Weiterlesen

Angriffe auf kurdische Stadtteile in Aleppo

In Syrien herrscht erneut Krieg. Am 6. Januar 2026 haben islamistische Kampfverbände unter der Kontrolle der sog. Syrischen Übergangsregierung damit begonnen, die kurdischen Stadtteile Şêxmeqsûd und Eşrefiyê in Aleppo massiv anzugreifen. Das Flugblatt zu den aktuellen Angriffen auf die kurdischen Stadtteile in Aleppo als Download

Die Proteste im Iran und in Rojhilat sind ein legitimer Kampf für Freiheit, Leben und Würde

Die seit dem 28. Dezember anhaltenden Proteste im Iran und in Rojhilat (Ostkurdistan) sind Ausdruck einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Krise. Sie stehen in direkter Kontinuität zur Revolution „Jin, Jiyan, Azadî“ und sind das Ergebnis von über vier Jahrzehnten systematischer Unterdrückung, politischer Repression und sozialer Verelendung durch die Islamische Republik Iran.

Menschenrechte sind unteilbar: Friedensprozess jetzt, Freiheit für Abdullah Öcalan

Am Internationalen Tag der Menschenrechte erinnern wir daran, dass die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankerten Rechte universell und unteilbar sind. Für die Menschen in der Türkei – und insbesondere für Kurd:innen, Oppositionelle, Journalist:innen, Gewerkschafter:innen, Frauen- und Queere-Aktivist:innen – bleiben diese Rechte jedoch bis heute vielfach ein Versprechen auf dem Papier. Internationale Berichte dokumentieren … Weiterlesen

Wenn Deutschland Frieden will, muss das PKK-Verbot fallen

Am 26. November hat sich das Betätigungsverbot der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Deutschland zum 32. Mal gejährt. Seit 1993 war dieses Verbot der Ausgangspunkt für eine umfassende Kriminalisierung der kurdischen Community: Versammlungen werden verboten, Vereine durchsucht, politische Aktivitäten vor Gericht gezerrt, Aufenthaltsrechte entzogen. Für viele der rund 1,5 Millionen Menschen mit Bezug zu Kurdistan in … Weiterlesen

Şengal: Erinnerung heißt Widerstand – Selbstbestimmung ist die Antwort

Erklärung der Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland e. V. (KON-MED), 02.08.2025 Am 3. August 2025 jährt sich der Genozid an der êzîdischen Bevölkerung von Şengal zum elften Mal. Was an diesem Tag vor elf Jahren geschah, war nicht nur ein Angriff des sogenannten Islamischen Staates (IS) auf eine religiöse Minderheit – es war der … Weiterlesen

KON-MED: Gegen die Angriffe des türkischen Staates sollte in allen Bereichen Widerstand entwickelt werden

Als Reaktion auf die Angriffe des türkischen Besatzungsstaates auf Rojava rief KON-MED alle dazu auf, den Angriffen des türkischen Besatzungsstaates in allen Bereichen Widerstand zu leisten. Die Stellungnahme von KON-MED zu den Angriffen des einmarschierenden türkischen Staates lautet wie folgt: Der türkische Staat greift die Infrastruktur und zivile Gebiete Rojavas an. Durch diese Angriffe kamen … Weiterlesen

Massaker in Paris: Aufruf von KON-MED an Kurdistanis in Deutschland

Der Bund der Gemeinden Kurdistans in Deutschland (KON-MED) rief zur Teilnahme an dem Marsch auf, der morgen am Jahrestag des zweiten Pariser Massakers in Paris stattfinden soll, und teilte die Abfahrtszeiten der Busse mit. In seiner schriftlichen Stellungnahme machte KON-MED auf zwei Massaker aufmerksam, die im Abstand von zehn Jahren stattfanden. In der Erklärung wurde … Weiterlesen